WS24 SAGWAS 2017

Studentische AusbildunG und berufliche Weiterbildung 
zu Anforderungen der Interdisziplinarität und Diversität in der Softwareentwicklung

System- und Softwareentwicklungen sind geprägt durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität und Diversität. Dies spiegelt sich einerseits in den Anforderungen an die zu entwickelnden (Software-) Systeme und andererseits in den unterschiedlichen Erfahrungen und Methodenkompetenzen der disziplinär verankerten Akteurinnen und Akteure in der Softwareentwicklung wider. Hinzu kommen soziale und kulturelle Erfahrungen, die implizit die Interpretation von expliziten Anforderungen und die impliziten, nicht ausgesprochenen Anforderungen beeinflussen. Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, ist eine hohe Diversität dringend notwendig. Doch wie schaffen wir es Brücken zu bauen zwischen den disziplinären Fachkulturen? Wie können Aspekte wie Interkulturalität und Gender-Diversity gefördert werden? Wie unterstützen wir (zukünftige) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen diese Herausforderungen zu meistern? Mit Planspielen? Mit Kursen? Learning by doing? Wie reagiert die Hochschullehre darauf? In Lehrveranstaltungen? Vertieft durch studentische Projekte? Ziel des Workshops ist, die zusätzlichen Anforderungen an die System- und Softwareentwicklung, die durch Interdisziplinarität und Diversität entstehen, herauszuarbeiten und Konzepte zur Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung zu diskutieren.

Wie bei allen bisherigen SAG WAS-Workshops auch, sind für die Vorträge keine Einreichungen im engeren Sinne vorgesehen. Aus Erfahrung wissen wir, dass Vorträge aus der Praxis bei einem freiem CfP meist schwer zu bekommen sind. Bei eingeladenen Vorträgen sieht die Situation besser aus. Durch unsere guten Kontakte in die Praxis ist ein entsprechendes Qualitätsniveau der Vorträge sichergestellt. Um eine Gleichbehandlung herzustellen, werden auch die Vorträge der Hochschulen eingeladen. Der Workshop soll dahin gehend „geöffnet“ werden, dass es zusätzlich einen »Call for Posters« gibt, um Interessierten die Möglichkeit der aktiven Teilnahme zu geben. Nach Sichtung der Einreichungen durch ein Programmkomitee werden die Poster beim Workshop ausgehängt. Papiere zu den Vorträgen und Beschreibungen der Poster können möglicherweise im (Open Access) Tagungsband aufgenommen werden. Besonders interessante Poster sollen in der Diskussion am Nachmittag vorgestellt werden (5min), um die Diskussion auf einen spannenden Aspekt zu lenken.

Weitere Informationen sind unter www.vosseberg.net/sagwas2017/ erhältlich.

Organisation

Prof. Dr. Karin Vosseberg, Hochschule Bremerhaven
Prof. Dr. Veronika Thurner, Hochschule München
Prof. Dr. Andreas Spillner, Hochschule Bremen
Prof. Dr. Axel Böttcher, Hochschule München