WS28 Digitaler Journalismus

Digitaler Journalismus in postfaktischen Zeiten

Digitaler Journalismus ist – unter anderem – durch die Möglichkeiten einer aktuellen Berichterstattung in Echtzeit und einen Einbezug der Rezipienten der Medienprodukte „auf Augenhöhe“ gekennzeichnet. Diese Wirkprinzipien machen die gesellschaftliche Kommunikation gleichzeitig anfällig für eine vorsätzliche Verfälschung und Manipulation publizierter Inhalte. Die Verbreitung von „Fake News“ wird in der öffentlichen Diskussion zunehmend als Problem erkannt und thematisiert. Im Mittepunkt des Workshops stehen deshalb technische und organisatorische Verfahren, mit denen die Informatik zu einer möglichst qualitativen und authentischen Berichterstattung in Wort und Bild beitragen kann. Dies schließt auch die automatisierte, algorithmische Produktion von Nachrichten, Stichwort Daten- bzw. Roboterjournalismus, mit ein. Gesucht werden konzeptionelle, prozessorientierte Beiträge, Berichte zu hardware- und softwaretechnischen Architekturen bzw. Systemen oder erfolgreich realisierte Praxisbeispiele in ihrem IT-Bezug, mit denen sich ein authentischer digitaler Journalismus realisieren bzw. besser unterstützen lässt

Organisation

Dr.-Ing. Rainer Lutze, Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting
Dipl.-Ing. Peter Kirchner, Geschäftsführender Gesellschafter, Kirchner+Robrecht management consultants
Michael Strzodka, Ex CvD und Mitglied der Chefredaktion „Westfälische Rundschau“