WS30 UINW 2017

5. Workshop Umweltinformatik zwischen Nachhaltigkeit und Wandel

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Umweltinformatik ist ein wichtiger Bereich der Angewandten Informatik. Dies wurde bereits in den Achtzigernjahren erkannt und in der Gründung des Fachausschuss Umweltinformatik 1986 umgesetzt. Ziel ist der Erfahrungsaustausch zur Analyse und Lösung von Umweltproblemen mit Hilfe aktueller Methoden der Informatik und der Kommunikationstechnologien (ICT). Der Fachausschuss Umweltinformatik gliedert sich in drei Fachgruppen und ist Teil des GI Fachbereichs Informatik in den Lebenswissenschaften.

So fallen gerade im Umwelt- bzw. Energiebereich und auch in der Unterstützung von Menschen in Gesundheits- oder Entscheidungsfragen großen Datenmengen an, die es zu verarbeiten und auszuwerten gilt. In diesem Zusammenhang sind die klassischen Themenkreise nur als Beispiele zu nennen:

  • Große Datenmengen in Umweltanwendungen
  • Geographische Informationssysteme (GIS)
  • Betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS)
  • Klimawandel und Adaptation
  • Modellierung und Simulation von großen Datensätzen
  • Umwelt- und Energieinformationssysteme
  • Zusammenhänge zwischen Umwelt- und Gesundheitsdaten
  • Smart Meter und Smart Grid • Green IT und Green by IT
  • Umwelt- und Gesundheitsthemen in der Informatik
  • Informatikanwendungen zur Unterstützung von Menschen in allen Lebensphasen
  • Umweltinformatik und Design

Aufgrund des Themenschwerpunkts „Digitale Kulturen“ liegt ein besonderes Augenmerk auf der „Digitalisierung in der Umweltinformatik“. Wie wandelt sich die „Umweltinformatik-Kultur“? Ist Nachhaltigkeit der Megatrend, der Informatikthemen aus den Umweltwissen-schaften weiterentwickelt? Wie entwickeln sich digitalen Kulturen in Bereichen wie:

  • Open Data
  • Software zur Ressourcenschonung durch Nutzerinformation (bspw. Apps zu Visualisierung der Nachhaltigkeit von Produkten)
  • Citizen Crowd Sciences
  • Umweltschutz im Unternehmen: Verbesserung oder Verwässerung durch Informationssysteme?
  • Ausgestaltung der Lehre im Bereich Umweltinformatik und Green IT
  • Fake Environmental News

Einreichungen

  • Beiträge sollen maximal 12 Seiten umfassen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst
    sein. Kurzbeiträge (Short Papers) umfassen bis zu 6 Seiten (jeweils inkl. Referenzen).
  • Es sind die LNI-Formatvorlagen der GI zu verwenden: https://www.gi.de/service/publikationen/lni/autorenrichtlinien.html
  • Einreichungen erfolgen über das System der INFORMATIK 2017 https://www.conftool.pro/informatik2017 –> Einreichung bei WS30 UINW 2017 auswählen
  • Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung zur INFORMATIK 2017 (die Gebühren richten sich nach Anzahl der Tage) erforderlich. Von mindestens einem Autor/einer Autorin wird erwartet, sich bis zum 01.07.2017 zu registrieren.

Fristen

Einreichung von Beiträgen: bis 30.04.2017 verlängert bis 14.05.2017
Entscheidung über die Annahme: bis 15.05.2017 verlängert bis 30.05.2017
Einreichung der druckfähigen Version: bis 30.06.2017

Organisation

Prof. Dr. Stefan Naumann, Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung
(s.naumann[at]umwelt-campus.de)
Dr. Kristina Voigt, Helmholtz Zentrum München, Institute of Computational Biology
(kvoigt[at]helmholtz-muenchen.de)
Eva Kern, M.Sc. Leuphana Universität Lüneburg
(mail[at]nachhaltige-medien.de)

Programmkomitee

  • Hans-Knut Arndt, Uni Magdeburg
  • Grit Behrens, Fachhochschule Bielefeld
  • Peter Fischer-Stabel, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
  • Anna Förster, Universität Bremen
  • Werner Geiger, Karlsruhe Institute of Technology
  • Patrick Hitzelsberger, Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)
  • Eva Kern, Leuphana Universität Lüneburg
  • Gerlinde Knetsch, Umweltbundesamt Dessau
  • Andreas Möller, Leuphana-Universität Lüneburg
  • Stefan Naumann, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
  • Werner Pillmann, International Society for Environmental Protection
  • Wolf-Fritz Riekert, Stuttgart Media University
  • Gerald Schimak, AIT Austrian Institute of Technology, Seibersdorf, AT
  • Kristina Voigt, Helmholtz Zentrum München
  • Jochen Wittmann, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Volker Wohlgemuth, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin